anna vajna

    draußen


Da, wo die Wolken in den Bäumen hängen
 Und man pfeift, im Regen.
 Da, wo sich die Stille in den Zweigen verfängt,
 Spannt in die Weite das Leben.
 
 Da, wo die Vögel ihre Lieder singen
 Man die Luft fast schon trinkt.
 Da, wo die Wiesen den Duft vom Sommer bringen
 Und die Sonne langsam sinkt.
 
 Da, wo der Nebel leise steigt
 Aus dem Tal
 Und da, wo der Wind die Erde streift.
 
 Da bin ich.
 
 Ich bin draußen!
 Und durch das Wort allein tauch ich in Vorfreude ein.
 Ich bin draußen und hier zieht Weite in mir ein.
 Ich bin draußen und hier zählt was ist im Moment.
 Und ich bin klein und ich bin groß und ich kann alles sein
 Und ich bin eins, im Innen und im Außen.
 Ich bin

 Draußen.

Zurück zur Natur 

Bilder und Musik zur Besinnung Bruno Gröning-Freunde



Musik Christoph Pesch
Bilder Matthias Krispien

Jost Schwider

Soest


Covid'19 / Sommer 20

Duo Feria

Under the tuscan sun

Peter Schmitz Gitarre 
Christina Jacob Saxofon

 Soest Dommuseum 2018

anna vajna

the calm

       


Christoph Michael Pesch  

Komponist, Dirigent, Musiker


Morgensonne lächelt auf mein Land

 Morgensonne lächelt auf mein Land, 
 Wälder grünen her in dunklem Schweigen.
 Jedem Schatten bin ich nah verwandt, 
 Jedes Leuchten nimmt mich ganz zu eigen.
 
 Land, mein Land, wie leb ich tief aus dir! 
 Löst sich doch kein Hauch von diesen Lungen, 
 den du nicht vorher und jetzt und hier 
 erst mit deinem Hauche hast durchdrungen.
 
 Deine Berge ragen in mir auf, 
 deine Täler sind in mich gebettet, 
 deiner Ströme, deiner Bäche Lauf 
 ist an alle Adern mir gekettet.
 
 Steht kein Baum auf deiner weiten Flur, 
 der nicht Heimat wiegt mit allen Zweigen, 
 und in jedem Winde läuft die Spur 
 einer Liebe, der sich alle neigen.

komponiert nach einem Gedicht von Karl Bröger

anna vajna

Goldpapier

 Es ist ein auf und ab
 Und ein Drehen am Zeiger,
 Und ein Drehen am Verstehen und am Zeit vergehen.
 Und sehen wir den Sinn
 Jemals als Päckchen vor der Tür?
 Vielleicht noch mit nem Zettel drin:
 "Das schenk ich dir!"
 Oh, ich würd ganz laut jubeln und mich drehen vor Glück.
 
 Doch wenn ich die Steine Stück für Stück verrück,
 Find ich kein Päckchen und kein Goldpapier,
 Und ich suche und suche in der Stille in mir.
 
 Denn sie rennt im Kreis
 Und trifft immer daneben,
 Kann das schwarz noch nicht mal sehen.
 Und sie kennt den Preis
 Und sie wehrt sich dagegen,
 Kann dahinter noch nicht sehen.